Osteopathische Techniken

Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist ein ganzheitliches Untersuchungs- und Behandlungsverfahren.

Untersucht und behandelt werden die Bewegungsmöglichkeiten der Gelenke, Muskulatur und Faszien des Körpers. Man bezeichnet diesen Teil der Osteopathie als parietale Osteopathie.  

Neben der Behandlung des Bewegungsapparates gibt es im Gegensatz zur Physiotherapie zwei weitere große Behandlungsbereiche, die viszerale Osteopathie und die kraniosakrale Therapie.  

Die viszerale Osteopathie beschäftigt sich mit der Untersuchung und Behandlung der Funktion und Beweglichkeit der Inneren Organe und ihrer Faszie.  

Das kraniosakrale System umfasst die Untersuchung und Behandlung des Schädels mit der faszialen Verbindung über die Hirn- und Rückenmarkshäute bis zum Kreuzbein. Bewegungseinschränkungen in diesem System wirken sich immer auf den ganzen Körper aus.  

Der/Die Osteopath/in untersucht und behandelt in einer Sitzung in der Regel alle drei Systeme. Das erfordert eine längere Behandlungszeit als in der Physiotherapie. In unserer Praxis dauert die Behandlung 60 Minuten inklusive Nachruhzeit.  

Die Osteopathie regt die Selbstheilungskräfte des Körpers an. Dieser Selbstheilungsprozess braucht eine gewisse Zeit. So sollte auch schon zu Beginn der Behandlung mindestens eine Woche zwischen den Behandlungen liegen. Nach Einsetzen des Selbstheilungsprozesses sind Abstände von 4-6 Wochen bis zur vollständigen Ausheilung üblich.

Beschwerden, die gut auf Osteopathie reagieren, sind:

  • Rücken- und Nackenprobleme: Schmerzen, Hexenschuss, Hernien, Wirbelsäulenblockierungen, Muskelversteifungen, Bewegungseinschränkungen der Gelenke etc.
  • Gelenkprobleme: Schmerzen, Frozen shoulder, Golfer- und Tennisellenbogen
  • Kopfschmerzen: Spannungskopfschmerzen, Migräne, Schwindel
  • Sportverletzungen: Sehnenscheidenentzündungen, Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe, Verstauchungen
  • Organbeschwerden: Sodbrennen, Völlegefühl, Darmbeschwerden, Verdauungsbeschwerden, Regelbeschwerden